Hörspiel: Im Zeichen des Bösen (Folge 1)

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Produktionsinfos:

Klappentext: Der Reporter Dorian Hunter verirrt sich nach Einbruch der Dunkelheit auf das Schloss derer von Lethian. Ein düsteres Geheimnis umgibt den Ort. Wer sind die acht unheimlichen Fremden, die alle am selben Tag wie Dorian geboren wurden? Was verbindet ihn mit der Schlossherrin, die ihn so zuvorkommend behandelt wie ihren eigenen Sohn – und was bedeuten ihre Worte, dass Dorian, genau wie jene acht Fremden, seit Jahren dort erwartet wurde …?

Ein Mystery-Hörspiel von Marco Göllner
nach einer Story von Ernst Vlcek

Musik: MoorlandMusic.com, Gene Hunt, Marcel Schweder
Titelmusik: Joachim Witt
Produktion: Dennis Ehrhardt, Zaubermond Verlag

38 Tracks, ca. 74 Minuten
Empfohlen ab 16 Jahren

Inhaltsangabe:

ACHTUNG! Der folgende Text enthält SPOILER. Wenn du das Hörspiel noch nicht kennen solltest, verzichte besser auf das Lesen, um dir nicht den Spaß zu verderben!

Dorian Hunter besucht Norbert Hellwein und erkundigt sich, wie man die Schwarze Familie vernichten kann, die seine Frau auf dem Gewissen hat.

Im Rückblick erzählt er von seinen Erlebnissen. Angefangen bei dem dem seltsamen Traum. Er erwacht. Zusammen mit seiner Frau und weiteren 8 Männern befindet er sich im Bus auf der Fahrt nach Asmoda an der Österreichisch-Slowenischen Grenze wieder. Der erste, der sich zu Wort meldet, ist Edward Belial, von Beruf Leichenbestatter.
Das seltsame: alle Männer im Bus sind 29 Jahre alt und am exakt gleichen Tag geboren. Das kann eigentlich kein Zufall sein – findet zumindest Lilian, Dorians Frau.

Ein Szenenwechsel führt uns zu Asmodis und seiner “kleinen Hexe”.
Ein weiterer stellt uns Vukujev vor, der kurz Vuk genannt wird. Er wird gebeten, die Männer aus dem Bus alle auf das Schloss zu führen. Im Dorf trifft er auf die Männer und die eine hübsche Frau, die sich gerade nach einer Unterkunft umsehen, und führt sie zum Schloss der Gräfin.
Die Gräfin wartet bereits und ehe man sich versieht ist Vuk bereits wieder verschwunden. Die Gräfin bittet alle zunächst zum bereits angerichteten Abendessen. Lilian jedoch wird urplötzlich seltsam schwindelig, so dass sie sich aufs Zimmer zurückzieht. Dorian, der seine Frau begleitet hat, kehrt kurz darauf in den Speisesaal zurück.
Dort wundert sich Bruno über denn bereits gedeckten Tisch und das vorbereitete Abendessen. Wie sich herausstellt hat die Gräfin hat die Männer erwartet.

Ein Flashback bringt uns zu einer Geburtszene. Die Gräfin soll den letzten neugeborenen auf keinen Fall sehen, doch die Geburtshelferin gibt dem Bitten schließlich doch nach. Der Junge verfügt über kräftiges schwarzes Haar. Asmodis betritt den Raum und bemerkt, was vorgeht und erkundigt sich eindringlich, ob die Gräfin ihn zu Gesicht bekommen hat, was die Geburtshelferin ängstlich verneint.

Wieder zurück im Speisesaal erkundigt sich die Gräfin, auf was die Männer denn Apettit hätten. Als Edward von seinen Gelüsten berichtet, blicken ihn die anderen merkwürdig an.
Da eröffnet die Gräfin ihnen, dass sie alle Brüder seien und sie ihre Mutter ist.
Plötzlich ertönt ein ferner Schrei von Lilian und Dorian verlässt eilig die Runde. Die Tür zum Zimmer findet er offen vor. Er meint, etwas schwarzes eben in der Wand entschwunden gesehen zu haben. Seine Frau liegt halbnackt, völlig weiß und mit aufgerissenen Kleidern auf dem Bett. Sie kann sich jedoch nicht mehr erinnern, was geschehen ist. Am Hals entdeckt Dorian den Abdruck eines Ringes.

Im Speisesaal betritt unter dessen der Lord der Schwarzen Familie und damit das Oberhaupt aller Dämonen dieser Welt, der Vater der versammelten Brüder, den Raum. Er erklärt das Essen für beendet, doch einer seiner Söhne, Menschen des Tags, Dämonen des Nachts, protestiert.
Um ihren Hunger zu stillen, befiehlt er ihnen sich Dorian und seine Frau zu holen. Fortan beginnt eine Jagd durch das Schloss. Dorian flüchtet mit der bewusstlosen Lilian, lässt sie schließlich zwischenzeitlich zurück, indem er sie in einen Sarg in der Gruft legt, und will Hilfe holen. Dabei gerät er in einen Saal mit Leuten, die aber keine Menschen sind, als Vuk ihm zur Hilfe kommt.
Wenig später trifft er auf die Gräfin, die behauptet auf seiner Seite zu stehen, doch Dorian erkennt seine Mutter nicht an. In den Gängen des Schlosses findet er seine hungrigen Brüder wieder.
Lilian ist zwischenzeitlich mit Asmodis im Schloss unterwegs und scheint völlig unter seinem Bann zu stehen.

Es gelingt Dorian schlussendlich die Flucht zusammen mit seiner völlig verwirrten Frau.

Sprechercast:

Thomas Schmuckert – Dorian Hunter
Hasso Zorn – Norbert Helnwein
Iris Artajo – Lilian Hunter
Bea Kopyto – Anastasia von Lethian
Martin Semmelrogge – Vukujev
Klaus-Dieter Klebsch – Asmodi
Udo Schenk – Roberto Copello
Santiago Ziesmer – Edward Belial
Marco Göllner – Bruno Guozzi
Marina Zimmermann – Leonie

in weiteren Rollen: Patrick Bach, Maik Detmers, Till Hagen, Dirk Heidbreder, Stephan Humke, Carsten Köhler, Tim Kreuer, Stefan Krause, Alexander Rieß, Verena Scheibe

Hintergrundinformationen

  • Spielt in Asmoda, welches an der österreichisch-slowenischen Grenze liegt.
  • Dorian Hunter begegnet erstmals seinen 8 Brüdern und seinen leiblichen Eltern.

Meinungen

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Kommentare

  1. Tom Fawley, 21. November 2010:

    Die Geschichte die “Im Zeichen des Bösen” erzählt, kenne ich seitdem die Europa-Adaption Ende 2000 auf CD erschien.
    Da mir die Serie “Dämonenkiller” nie gefallen hat, habe ich diese Version nicht häufig gehört. Die Story war mir aber noch geläufig, als ich vor gut zwei Jahren die Adaption von Zaubermond hörte.

    Nettes Detail am Rande, dass hier der Verlag, bei dem viele dieser Groschenheft-Serien erschienen, sich nun daran machte, eine von ihnen selber zu vertonen. Da musste ich sofort an Marvel denken, die produzieren ja jetzt auch Filme nach ihren eigenen Comics.

    Als ich es zum ersten Mal hörte hatte ich zwei Tage vorher durch “Das Wachsfigurenkabinett” Blut geleckt, was diese Reihe anging, da wollte ich schnell auch die übrigen Hörspiele haben.

    Auch “Im Zeichen des Bösen” hat mich voll und ganz überzeugt!
    Obwohl ich natürlich sehr skeptisch war, da die Europa-Version doch sehr albern und überzogen war.
    Außerdem ließen die Namen Martin Semmelrogge und Santiago Ziesmer nichts Gutes erahnen: ich mag ihre Stimmen einfach nicht.
    Da aber beide mehr ( Semmelrogge ) oder weniger ( Ziesmer ) irre Zeitgenossen darstellen, passt diese Besetzung perfekt!
    Der gesamte Sprechercast ist großartig, vor allem der herausragende Klaus-Dieter Klebsch, der eine absolut geniale Vorstellung gibt!

    Die Musikuntermalung gefällt mir sehr gut ( auf den Song am Ende hätte man allerdings verzichten können ) und auch die Geräuschkulisse ist toll.

    Ein klasse Hörspiel. Ich bin geradezu süchtig nach “Dorian Hunter” und kann gar nicht erwarten wie es weiter geht.


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